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Es sind 12 Einträge im Glossar.
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Begriff Definition
AuflösungJe höher die Auflösung, desto mehr (digitale) Informationen stehen pro Maßeinheit zur Verfügung. Als Quasi-Standard hat sich der Inch etabliert.
Auflösungen werden deshalb überwiegend in "Punkten pro Inch" angegeben (dots per inch, Abkürzung: dpi). Um eine metrische Angabe zu erhalten, muss dieser Wert durch 2,54 geteilt werden. Einige Systeme arbeiten mit unterschiedlichen Auflösungen. In vertikaler Richtung beträgt z. B. die Auflösung 400 dpi, gegenüber einer Auflösung von 600 dpi in horizontaler Richtung. Sofern nur ein Wert angegeben wird, entspricht die horizontale der vertikalen Auflösung.
 
BeschnittWenn druckende Elemente bis an den Rand gehen, sollten diese um 3 mm über das Format verlängert werden. Dies bezeichnet man als Beschnitt anlegen. Dies ist aus fertigungstechnischen Gründen notwendig. Beim Schneiden auf das gewünschte Endformat, wird der Papierstapel mit einem Pressbalken gequetscht. Dabei verschiebt sich das Papier minimal. Das heißt das obere Blatt wird anders geschnitten als das untere. Wenn nun der Druck nur bis zum Formatende gehen würde, kann es passieren, dass es weiße Ränder gibt. Um dies zu vermeiden, ist es unbegingt notwendig einen Beschnitt anzulegen.
 
CYMK

Abkürzung für die vier Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb (Yellow) und Schwarz. Den Buchstaben K für Schwarz hat man gewählt, da er mit keiner anderen Farbe verwechselt werden kann. Aus CMY lassen sich alle gewünschten Farben im subtraktiven Farbsystem erstellen. Aufgrund der Verunreinigungen und Transparenz der Farben entsteht beim Übereinanderdruck von Cyan, Magenta und Gelb jedoch ein braunstichiges, aber kein reines Schwarz. Bildelemente, die schwarz erscheinen sollen, werden deshalb zusätzlich mit der vierten Druckfarbe Schwarz gedruckt. Dann wird CMY allerdings auf ca. je 60% reduziert.

 
DigitaldruckUnter Digitaldruck (Computer to Print) versteht man die Übertragung von digitalen Bilddaten, wie sie im Computer vorliegen, direkt auf die druckende Einheit und von dort auf das zu bedruckende Medium ohne Umwege über Belichter, Filme und Druckplatten.
Der Digitaldruck wird für kleinere Auflagen (von 1 bis ca. 5.000 Exemplaren) und für die Personalisierung von Prospekten eingesetzt. Dabei können pro Adresse auch Texte und Bilder gewechselt werden, da der Druckzylinder direkt in der Maschine bebildert wird.
Die Druckmaschinen arbeiten mit dem Xerografie-Verfahren, bei dem ein Laserstrahl die Information auf einen Zylinder überträgt, der elektrisch geladen ist. Dieses Verfahren wird auch bei Lasersdruckern eingesetzt.
 
Electronic Publishing (EP)Erstellen von Drucksachen auf Basis digitaler Beschreibung der Inhalte mittels digital angesteuertem Drucker/Druckmaschine.
 
EntrasterungUm Moiré-Effekte beim Scannen (digitalen Abtasten) gerasterter Vorlagen zu vermeiden, werden die Vorlagen außerhalb des Schärfebereichs des Scanners, somit unscharf, abgetastet. Im Computer wird das Bild anschließend wieder geschärft. Eine Entrasterung ist auch auf Rechnerebene durch spezielle Bildverarbeitungsprogramme möglich.
 
EntwickelnDie chemisch-physikalische Behandlung einer strahlungsempfindlichen (Foto-) Schicht zum Sichtbarmachen des durch die Belichtung entstandenen latenten Bildes (z.B. bei der Filmherstellung oder innerhalb des elektrofotografischen Prozesses bei dem NIP-Verfahren Elektrofotografie).
 
FormatGröße und Proportionen einer Drucksache, eines Buches oder einer Seite.
 
Freistellen

Beschneiden unerwünschter Teile eines Fotos oder einer Illustration oder die Befreiung eines Motivs von einem störenden Hintergrund, auch Maskierung genannt. In der elektronischen Bildbearbeitung kommen verschiedene Werkzeuge für die Maskierung zum Einsatz, die zum Auswählen zu löschender Bildpartien dient. Die bedeutendsten davon sind: - der Zauberstab und die Chroma-/Farbmaske für automatisches Maskieren (gleiche Farbbereiche werden innerhalb einer wählbaren Toleranzschwelle maskiert). Dieses automatische Verfahren ist jedoch relativ ungenau, vor allem bei Aufnahmen mit Gegenlicht vor weissem Hintergrund wird oft das Objekt ungewollt maskiert.

- das Lasso für freihändiges Maskieren (in manchen Programmen dezidiert Freihandmaske genannt)

- die Maskierung mittels vorgebener Formen (Kreis, Quadrat bzw. Ellipse und Rechteck)

- der Pfad. Ähnlich dem Lasso, jedoch kann jede Form exakt nachgezeichnet werden.

Um zum Beispiel einen Kreis nachzuzeichnen sind im gegensatz zum Lasso weniger Punkte notwendig. Während mit dem Lasso nur gerade Linien gesetzt werden können, beziehungsweise sich das Lasso automatisch an ein Objekt anschmiegt, was letztendlich zu einer eckigen oder ungenauen Maskierung führt, konnen Pfade jede Kontur genau nachziehen da die einzelnen Strecken abgerundet werden können.

 
Glanz / GlossEine Sinnesempfindung, die auf der physikalischen, optischen Eigenschaft von Oberflächen beruht, eingestrahltes Licht mehr oder weniger gerichtet zu reflektieren.
 
GrauscalaTonwertskala, mit der der Drucker die Reproduktion von Abstufungen prüfen kann.
 
RGBAbkürzung für Rot, Grün, Blau. Bezeichnet den aus den drei Grundfarben bestehenden Farbraum für die additive Farbmischung. Das RGB-Modell beruht auf den Farben Rot, Grün und Blau, mit denen alle anderen Farben erzeugt werden. Für jede Einzelkomponente können Intensitätsstufen von 1 bis 255 festgelegt werden, so dass sie im Ergebnis Schwarz, Weiß, die stärkste Intensität einer Einzelkomponente oder Mischfarben ergeben. Für unvermischtes Rot beispielsweise stellt man den Wert 255 für Rot und 0 für Grün und Blau ein. Dementsprechend gilt für unvermischtes Grün der Wert 255 für Grün und 0 für die beiden anderen Komponenten. Eine dunklere Schattierung einer reinen Farbe erzielt man, indem für die jeweilige Komponente ein niedrigerer Wert eingestellt und 0 für die anderen Komponenten beibehalten wird. Werden alle drei Komponenten auf den Wert 255 oder 0 eingestellt, ist das Ergebnis die Farbe Weiß bzw. Schwarz. Graustufen entstehen bei jeweils gleichen Zwischenwerten für alle Komponenten.
 


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